Freitag, 17. April 2009

so ein neuer abschnitt...

jaja da ist es schon soweit. die sieben sachen zusammengesucht(ich dachte da haette sich mehr angesammelt), auto ausgeraeumt und letzte infos gesammelt. das auto wird verkauft. carina verlaesst das land in 4 tagen und ich hab nicht genug geld um ihr das auto abzukaufen. also was nun? immer wieder so seltsam wenn ein neuer abschnitt auf einen zu kommt. hatte mich schon so schoen an diese art des alltags gewoehnt. erst jetzt wird mir so richtig wieder bewusst was fuer ein luxus so ein eigenes mobil ist. also vorerst keine wildcampereien mehr. schade. aber ma sehen eigendlich muss ich eh arbeiten. hab zwar noch genug geld aber naja hab ja auch noch 7 monate vor mir. und davon 3 in indien wo es schwer sein duerfte geld anzuhaeufen... aber ich hab da mittlerweile so ne sicherheit erlangt: i'm a lucky girl. und in neuseeland gibt es ja immer einen weg. sooo einfach hier. muss mich nur entscheiden wo und was ich arbeiten will. vielleicht weinyard oder applepicking, stadt land? am besten 2 jobs abends im restaurant? dann koennte ich noch mit anne oder einen der anderen mitreiseangebote wahr nehmen. wir werden sehen. jetzt bin ich erstmal in christchurch. big city life. backpacker, frischgeduscht! aber leider auch wieder fuer uebernachtungen zahlen muessen. ich vermisse den alten lebenstil jetzt schon. bla bla. also ihr hoert dann wieder was wenns neues gibt.

Dienstag, 24. Februar 2009

asche auf mein haupt!

oh goettchen! schon so lang her... 4 Monate nu schon! also mein ganzer Neuseelandaufendhalt sozusagen. und dies sollte doch die Moeglichkeit sein euch auf dem Laufenden zu halten. Gut dann will ich mal, nen kleiner Durchschlach von den letzten 4 Monaten:

Okay Start in Auckland. 5 Tage in einem Backpacker verbracht dem yaping house. "Plaene schmieden". Hab mich hier mit einem Franzosen ganz gut verstanden der mich fuer Weihnachten (da ich ja noch nix vor hatte) eingeladen seinen Bruder in Bay of Island zu besuchen. Mit Andre (ein Deutscher) hab ich dann erstmal Auckland verlassen. Auf einen 5 Tagestripp innen Sueden der Nordinsel. Halt in Rotorua, die Thermalstadt, Stadt der Hot Pools. Walk am kochenden See und Fluss entlang. Nacht am Strand und Wegesraendern...
kurz vor Wellington dann die schoene Nachricht per Mail von Daheim 'Ina heb ma kein Geld von deinem alten Konto ab. Da ist nichts mehr drauf... ach ja und auf deinem neuen is auch nichts, das kann so ne Woche dauern.' also Ina allein auf der Nordinsel ohne Campingsachen (ausser dem Schlafsack den mir Fabrice geschenkt hat). Was tun? Erstmal nach Wellington. Dort hab ich ein paar Tage bei Bekannten von der Arbeitskolleging von meiner mutter gewohnt. Die mir auch Geld liehen bzw. ein WWOOFing Book kauften. (WWOOFing: arbeiten auf einer organic Farm fuer Kost und Logie). Per Book/Mitgliedschaft hab ich mir ne Stelle auf einer BlueberryArtFarm ergattert. Also von Wellington nach Levin auf die Blaubeeren/Alpaca/Kunst/(Hut)Design-Farm aufgebaut von einem deutschen Auswanderpaaerchen die hier Fuss fassen wollen. War ihr erster WWOOFer. Meine Arbeiten dort: viel Gartenarbeit, kleine Aufgaben wie Hutstoff gestallten/bedrucken und ein grosses Projekt Falken herstellen als Fogelscheuchen. Hab nach ein paar Tagen noch eine Mitwwooferin in der Nachbarschaft bekommen. Lia aus New York. Eine sehr schoene Zeit. Am 21sten bin ich dann per hitchhiking weiter, musste bis zum 23 wieder in Auckland sein Fabrice treffen. Bin mit ihm noch am selben Tag hoch nach Kerikeri in eine "Arbeiter"Lodge. Die Hideaway-lodge. Gefaehrliches Pflaster, schon am Anfang wurde ich gewarnt wie schnell man hier festhaengt. Kerikeri ist einer der Orte wo man sich niederlaesst um Arbeit zu finden auf Grund der vielen Plantagen, also viele Reisende. Weihnachten war so speziell. Sonnenbrand, grosses Buffet im RaucherTVroom, sozusagen ein riesiges Picknick mit Pool, endent in Party, tanzen auf den Tischen, Poolfights. Mit all diesen neuen Menschen. Eigendlich sahen die Restlichen Feiertage aehnlich aus Tagsueber am Strand etc.
3 Tage nach meiner Ankunft hat Brian(der Besitzer) mir einen Job auf einer Kiwiplantage angeboten. Stucked in Hideaway! Die Schotten haben mich mit in die Neujahrsplanung einbezogen, also Neujahr in einer kleinen Ferienhaeusschen am Strand mit ca. 15-20 Leuten. Kein Feuerwerk aber der erste Sonnenaufgang des neuen Jahres, die fuesse in den Sand gebuddelt, in Decken gehuellt, Sterne schauen, Flasche Roten. 5 von uns sind noch uebrig. Langsam kriecht sie den Horrizont am Meere hinauf.
So began meine Zeit in Kerikeri. Tagsueber, wenn man nicht verschlaeft arbeiten mit Kiwifruits, nach Hause kommen, mit Pasquale/Anne kochen, TV-room, bis spaet abends mit den lieben Leuten quatschen, trinken, geniessen, 3-5 bett aufsuchen und um 6-7 wieder raus arbeiten. Weekends off an Straenden, Angeln etc. In dieser Lodge hab ich unteranderem Carina kennegelernt. Carina hat sich nen Auto gekauft und mir angeboten zusammen zu reisen. Meine Chance raus aus Hideawaylodge. Ein Montat war auch genug (andere haben sogar mehr geschafft, 1 jahr!). Einen Abend vorher haben sich die Belgierinnen entschieden sich uns anzuschliessen. 4 Maedels on the road. Erst hatte ich ja ein bisschen bedenken, meine erste Reise nur mit Girls... aber es ist/war klasse! wir haben ein wenig den Norden noch beschaut. Schlafen am Strand, Feuer... Mitten in der Natur an einem See. Paar Tage in Auckland bei der ehemaligen Hostfamilie Eugenies. Coromandel. Rotorua, Taupo etc. so viele schoene Dinge erlebt. Viele nette Menschen die uns einluden bei ihnen ein paar Naechte zu verbringen.
Nach einem Monat haben die beiden Belgierinnen sich von uns getrennt. Geld ging aus also wieder arbeiten. Seit einem Monat ca. sind Carina und ich nun allein unterwegs. sie hat nur noch 3 Wochen uebrig. In denen wollen wir die Suedinsel bereisen... und dann mal sehen was dann folgt. Sind nu schon seit 2 Wochen drueben. Haben schon einen 4 Tageswalk hinter uns, Delphinschwimmen, in Blenheim bei einem herzlichen Paaerchen genaechtigt... sind seit einer Woche in Motueka in einem Backpacker. Warten hier auf den neuen Reisepass Carinas. Ihr alter wurde ihr gestohlen am Anfang ihrer Reise. aber Morgen gehts wahrscheinlich wieder weiter. Mit Max, ein Belgier, kennengelernt in Kerikeri und vielleicht Ronnie, Israelin, kennengelernt hier.

so das warn 4 Monate ganz kurz. Wenn Fragen dann beantworte ich gerne.
(rechtschreibung pruefen ist so teuer... tut mir leid!)

Sonntag, 30. November 2008

Also zur Erklaehrung. Bin/war hier immer noch in Auckland in diesem einen Backpacker. Andre ist nen Berliner den ich hier kennengelernt habe. Er beginnt nun seinen Trip auf die Suedinsel, macht aber vorher noch Stopp am Lake Taupo fuer nen paar Tage. Da komm ich dann mit. Fabrice ist ein Franzose der hier in Auckland nen Job hat. Paar Probleme die nun aufkommen: mein Konto ist immer noch auf 0, das Geld ist noch nicht angekommen. Und ich bin Equitment-maessig unglaublich aehrmlich ausgeruestet und hatte noch keine Zeit/Moeglichkeit das zu aendern. Ich hab immerhin schon nen Schlafsack. Den hat mit Fabrice mitgebracht von der Arbeit. (Er arbeitet bei einem Autoverleih, Wicked camping. Da geben viele Backpacker ihre Sachen ab die sie nicht mehr brauchen.)

naja muessen bald ma los! spaeter mehr. duerft mir auch ruhig mal was von euch schreiben
Morgen gehts los! Mann mann mann, ging dann doch recht fix. Haben heut auf dem Markt fuer Andre ein Auto gefunden, das heisst: Lake Taupo!! Komisch hab mich hier schon fast ein bisschen eingelebt mit den Leuten. Andererseits kann ichs kaum erwarten. Nen richtigen Plan hab ich zwar immer noch nicht, aber Hauptsache erstmal los. Werde mal ein bisschen mit Andre mitfahren und dann mal sehen wie weit ich komm, so dass ich am 24 wieder hier in der Naehe bin, damit ich dann mit Fabrice nach Bay of Island kann, damit ich Weihnachten nicht ganz allein bin... erstmal mach ich nun die Nordinsel und dann den Sueden. Die soll viel schoener sein. When you go there, you'll never come back! Na da bin ich ja ma gespannt. Also die Photos/Bericht werden noch ein wenig warten muessen glaub ich.
Ausser Automarkt war heut noch eine Santa Parade! Unglaublich in bruetender Hitze soll man durch nen bissl Deko, schmelzenden Menschen in Kostuemen und Weihnachtsmusik auf Stimmung kommen... unmoeglich! Da dann lieber nochmal zum Strand... ihr schlaft und ich hol mir nen Sonnenbrand am Meer mit den gruenen Bergen am Horizont und Palmen (um euch mal ein wenig neidisch zu machen).

Also Jungs und Maedels haltet die Ohren steif!

Dienstag, 25. November 2008

2 Wochen spaeter...

Mein erster Tag in Auckland. 16:30 Ankunft am Flughafen. Infos einholen. Prepaid Carte holen, hier echt teuer, 35$ fuer 15$ Guthaben. Kaum oeffentlicher Verkehr, aber ne Menge Backpacker-Hostels. Hab mich fuer den mit FREE Internet entschieden 23 $ pro Nacht Kurs ist Momentan bei ca. 1=2,2 also recht guenstig. Zu meinem Gefuehl hier jetzt zu meiner Reise... Als ich aus dem Flugzeug stieg, wusste ich zwar nicht, was ich machen sollte und wohin gehen, aber es war gut! Ich bin nun endlich angekommen. Die seltsame Unzugehoehrigkeit und Unsicherheit hab ich (so erstmal) hinter mir gelassen. Begonnen hat es in Sydney, als ich Jhyim traf. Nach einer langen Lindeman's Chardonnay beeinflusster Big-Lawer-15$-Kostuem-house-Party und langem Ausschlafen, bisschen rutschen bei Regen, hab ich mich entschlossen (wieder gutes Wetter...) ein wenig am Bondi Beach zu schlendern. Surfern zuschauen, die Musik hoeren (danke, vielen Dank. Es tut gut euch so dabeizuhaben.), das schlechte Gefuehl von Sinnlosigkeit ebbte ab und Ruhe, Zufriedenheit begann zu wachsen. Mit dem Richard (Bilderverkaufer aus einer kleinen Gallerie in the Rocks) Cocktails? Nee. Kein Geld und keine Lust. Lieber noch ein wenig den Cost Walk. Allein sein. Das ist ein Wanderweg entlang der Kueste Sydneys. Rechts Sandstein der sich Ab und an wie Wellen aus der Masse loest. Links vom Weg noch ein wenig Cost, der Bay plus der Meereshorizont. Ploetzlich ein Haufen aus Planen, bunten Decken, Leinen und Staemmen schmeigt sich zwischen Meer und Cost Walk an die Felsen, Einbuchtungen. Pfannen, bunte Plastikkisten, eine kleine Figur, eine kleine Stoffkuh mit Geldtrog... was fuer eine Aussicht von diesem Lager! Gehe weiter, ein Plateau. Als ich mich setze und diesen wunderbar klaren Horizont vor mir habe, fuellt mich immer mehr diese Freude, die stille Zufriedenheit. Ich bin hier. Einfach nur da sein. So lang ich will.....
18.30 oder 19.00 irgendwann konnt ich mich dann loesen. Unter mir (Klippe) war die ganze Zeit ein mini Fotoshooting. Viel zu kalt fuer dieses kurze Sportdress. Wieder zurueck. Doch vielleicht Cocktail? Immerhin muss ich euch ja zeigen koennen, dass ich hier was erlebe. Da ist es wieder das kleine Lager. Noch ein Foto... Nein... paar Schritte weiter... wenigstens noch ein Blick, will es mir einpraegen! Also wieder zurueck. Kaum stehe ich mit der Kamera in der Hand ueber die Klippe gebeugt, loest sich aus der Truppe Jogger ein alter sehr sehr duenner Mann mit Vollbart, gruener Muetze, schwarzer Pilotenaehnlicher Jacke, und weissen Joggingschuhen. In seinem rechten Arm ein Buendel Holz die andere winkt mir. Er lacht laesst das Holz in der Mitte seines Lagers fallen und kommt zu mir. Do you want to make a picture? Come down I'll feet the birds, so you'll get a good shot! Er redet die ganze Zeit waehrend er mich herrunter fuehrt. Ein Jogger schaut uns uebers Gelaender gelehnt zu. Where is the breat? Wie geschaeftig er hin und her wuselt... ein paar Voegel gesellen sich zu uns. Er bemueht sich sehr, dass ich mir nicht zu sehr wie ein Tourist auf Schnappschuss vorkomme, schiebt die schoene rote Decke zur Seite, ein alter sehr niedriger Sessel kommt zum Vorschein. Do you want to sit down? I just bought this Pinot Noir. There was this man, he bought one of my poems so I had some money left, it's for a friend, but she can't come today. Want some? Nun hatte ich den Walk in Gegenwart dieser so anderen Welt schon ganz vergessen. So begann unser Abend, endete als die Flasche, wie auch unsere Zigaretten leer waren und mein wahrscheinlich letzter Zug fuhr. Was fuer ein Abend. Ein Poet und sein Leben mit den Voegeln den Touristen und seinem gefundenen Glueck. Sein Rat fuer mich Meditation... Breath! Er hat mich sehr aufgebaut. Es war mehr eine Lehrfahrt begleitet von dem Rauschen des Meeres, den Lichtern der Stadt, seiner wunderbaren englischen Poetenstimme und Pinot Noir. Ich werde ihn irgentwann nochmal besuchen. Er will sich sogar ans Internet machen um mir mal zu schreiben!
Jonathan meint er waere hier sehr beruehmt. Jhyim hat erzaehlt dass BBC-einen kurzen Film gedreht hat wie er eines seiner Gedichte liesst. Also stimmt das sogar...
Soviel zu diesem Abend. Am letzten Tag war ich bei den Blue Mountains. Wandern im Regenwald. Ueberwaelltigend! Noch eine Stufe mehr mental ankommen. So viel Schoenheit. Das hat mir so gut getan. Der erste Moment als ich den touristischen Part verlassen und den unguided Part betreten hatte war Athemberaubend: Neuseeland!!! So viel Natur wartet dort auf mich. Der Rest der Zweifel verschwand. Vorfreude! Ich war aufgeregt... was fuer ein bedeutender Moment.
Nachher noch mit dem letzten Bus an einem anderen Walk rausgelassen, mit ein paar anderen. Beim Wandern Derek aus Californien kennengelernt. Hat gut getan mal einen jungen nicht Lawer kennen zu lernen. War sehr lustig. Interessant wie sich mein Gefuhl zur englischen Sprache geaendert hat. Waren noch Essen und nach 2 Stunden Zugfahrt um 12.30 zu Haus. Sachen packen und wenigstens eine der DvD's schauen die ich schon seit laengerem ausgeliehen habe. Mala Noche, Forbitten Planet nur halb weil ich (3.30) eingeschlafen bin. 7 raus Rest erledigen und zum Flughafen. Im Flugzeug hab ich mich gut mit der Dame neben mir ueber das Reisen unterhalten. In Sydney siehe oben... die Leute in diesem kleinen bescheidenen aber netten Backpacker sind klasse. Multi kulti + ein Kiwi John pensonierter Neuseelandreisebegleiter fuer Einzelpersonen. Haben den Nachmittag und Abend auf der Veranda verbracht. Dann in mein 4 Bettzimmer, das ich allein bewohne.

Ausschlafen... dann wie es mir die Kiwis hier empfohlen haben zur ASB um ein Bankkonto zu eroeffnen. Mach ich morgen fertig hatte meinen Passport nicht dabei und John wollte um ca. 1 los, uns(4) ein paar Orte hier um Aukland zeigen. WOW! Piha mit dem lion-hill als erster Stop. Schwarzer Strand, weil es in der Woche war sehr leer, Surfer und so eine schoene huegelige Vegetation... Dann bushwalk zu einem Wasserfall. So unglaublich. ich muss unbedingt noch Bilder hochladen! Dann weiterfahren zu einem Aussichtspunkt von wo aus man normalerweise ueber ganz Auckland schauen koennte. War leider diesig/regnerisch. Zum Schluss noch Gannets gucken. ICH BIN IN NEUSEELAND!!!

Das wars erstmal wieder. Die Tage noch mal mehr. Vielleicht nochmal ein Beitrag zu Sydney... Ich hoffe euch geht es gut! Vermisse euch trotzdem noch. Ist jetzt aber eher ein schoenes vermissen. Im Sinne von das ich euch ueberhaupt habe!

(wiedermal nicht auf Rechtschreibung geachtet, wenn es jemand machen moechte, bitte!)
Eure Ina

Mittwoch, 12. November 2008

my first day

(Morgens als Jonathan wieder zur arbeit musste):
So meine Lieben. Ich bin nun physisch endgueltig angekommen. Sydney. Ich habe von der Landung bis jetzt hier ganze 5 Stunden gebraucht.

(Abends als ich wieder nach Hause kam, plus morgens nach dem Aufstehen):
Nun ist es schon um die elfe rum. Was fuer ein langer Tag. Erstmal der Flug: fast 27 Stunden Flughaefen abgeloest durch Flugzeuge, eine so unwirkliche Zeit, so endlos. Aber Jakob hatte recht: Display fuer jeden. Zwischendurch Portioenchen. Meine Sitztsnachbarn besuchen ihre Tochter die nach Neuseeland ausgewandert ist(noch einer von denen). Der Sonnenaufgang war leider nicht so gut zu sehen. Hatte den Fluegel direkt davor. Hab aber fuer euch nicht Flieger(Sven, Patty) ein paar Fotos gemacht. Dann Gepaek holen, pre-paidcard kaufen (meine neue Nummer: ), Chaitee trinken, Jonathan kontaktieren(er spricht auch gut deutsch), getroffen um 11 in Edgecliff. Er hat extra seine Arbeit verlassen. Ich bin hier in guten Haenden, er kuemmert sich sehr fuersorglich um mein Entertainment. Nachdem mich Jonathan in die Wohnung gelassen hat(er musste schnell wieder zurueck), haben wir uns zum Lunch verabredet. Sydney aus dem Deutsche Bank Hochhaus. Wunderschoen. Mit einem Freund von ihm sind wir Essen holen, um dann im Park zu dinnieren. Sein Freund kann Deutsch, Schwitzerdeutsch und ist auch ein Reisender. Irgendwie scheinen das hier alle zu sein. Als ich dann wieder allein war, bin ich ein wenig rumgeschlendert. Durch den Park zum Opera house und weiter durch den Park. So ein Grossstadtpark ist schon seltsam. Botanischer Garten, Palmen, Tropenhaus, Meer, uralte wunderschoene Baeume, grey-headed flying foxes(Fledermausart) und diese exotischen Voegel (Sacred Ibis, die Namen fuege ich noch zu) und im Hintergrund die Hochhauser. Bei jedem rest taken hat mich der beruechtigte Jadlag heimgesucht. Hab den Park also mehr schlafend/doesend erlebt. Aber Mutter keine Sorge(wegen beklauen lassen), die Menschen hier sind unheimlich freundlich. Jonathan und sein Freund haben mich ausgelacht als ich das mit der Bauchtasche erzaelt habe. Sydneycity, bei beginnendem Abend. Bin Jonathans Vorschlag gefolgt von Martins Place nach Edgecliff zu laufen. Ich bin wirklich positiv ueberrascht von dieser Stadt. Die Menschen, die Architektur, die Atmosphere. Moderne Bauten neben gothic, Hochhauser, Victorianische Gebaude sind stark vertreten. Hier scheint es keinen typischen architektonischen Stil zu geben. Auf meinem Fusmarsch nach Edgecliff, durch den Park, der Kings Cross Gegend haben sich so viele verschiedene Bilder eingebrannt, dass ich vollig vergessen habe zu fotographieren. Das Rotlichtviertel, arme Wohngebiete (selbst hier fuehlte man sich nicht gefaehrdet), Einkaufsmeilen. Hab auch die Zeit vergessen. Ich musste aber eigentlich vor Jonathan wieder daheim sein, da er mir den Schluessel ueberlassen hatte. Also hat er mich mit dem Taxi mitgenommen. Dann wieder mit Jonathan nach Haus und gleich wieder los. "Do you like chocolade?" zu einer Kakaostube, mehr ein Schokoladenrestaurant hier in der naehe. Wohnen hier uebrigens in der nobelsten Gegend oder zumindestens direkt bei. Dort hab ich noch einen alten Schulfreund jonathans kennengelernt. Ebenfalls ein Extremreisender. Nepal, usw. Dann so gen halb zehn nach Haus und Elf Schicht. och ein wenig Ferngesehen und dabei eingeschlafen. Seine Mitbewohnerin hab ich nicht mehr kennengelernt. Die hat bis 12 gearbeitet. So das war mein Tag. Zu der Sprache, im Moment ist es noch aehnlich wie beim Frankreichurlaub, Englisch-Deutsch-Matsch. So viele der Freunde von ihm sprechen deutsch. Aber fuer mich ist das recht angenehm, da mein Englisch nicht mehr ganz so fluessig ist.


Ich will jetzt mal meinen Tag beginnen ist schon wieder halb Elf. Also das wars dann erstmal. Gehe jetzt in die Stadt und heut Nachmittag zum Strand. Soll heut sehr heiss werden 35 Grad.
(Ja, mit Sicherheit sind hier unmengen von Schreibfehlern, aber ich mag mich jetzt nicht damit beschaeftigen.)

Donnerstag, 4. September 2008

Einer der einzigen festen Ziele die auf mich in der Ferne warten liegt bei meiner Endstation Indien. In oder eher bei Dharamsala. Das ist in Nordindien am Fuße des Himalayagebirges (eher Dhauladhar erste Himalaya-Kette).

Dort werde ich in ein tibetisches Kloster* für westliche Frauen aufgenommen. Mein Vater hat mich nach einem langen Gespräch über meine Erwartungen an dieses Jahr auf die Idee gebracht. Seine Bekannte war dort mehrere Male mit Aufenthalten bis zu einem halben Jahr. Ihre Begeisterung war mein Schürrharken.
www.Thosamling.org


* ja tibetanisch in Indien: tausende Tibeter flüchteten bzw. flüchten hierher ins Exil. Auch Tenzin Gyatso, der Dalai Lama hält sich dort seit 1959 auf. In upper Dharamsala ist der Sitz der tibetischen Exilregierung.